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Ostern und der Osterhase. ... Der Hase wurde natürlich nicht ohne Grund zum Symbol für Ostern. Der Hase ist Überlieferungen nach das Tier der Liebesgöttin Aphrodite und der germanischen Göttin Holda. Der Hase gilt gleichzeitig als ein Bote Gottes und steht wie das Ei als ein Zeichen für Fruchtbarkeit und Leben. In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung. … Das Färben von Eiern zu Ostern ist eine weitverbreitete christliche Tradition, die von Armenien über Russland, den Mittelmeerraum bis hin nach Mitteleuropa bekannt ist. Für Deutschland werden gefärbte Eier erstmals im frühen 13. Jahrhundert erwähnt.

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Also ohne Ostereier ist Ostern unvorstellbar. Ebenso wie das Färben und Bemalen. Hierzu kann man synthetische Farbstoffe verwenden die allesamt mit einem E beginnen. Wer auf Chemie verzichten möchte, dem bietet sich die gesamte Farbpalette aus natürlichen Extrakten an. Kräftige und schöne Farben lassen sich nämlich auch aus Pflanzen erzielen.

Die Naturstoffe werden gekocht und der Sud wird als Färbebad benutzt. Gibt man Pottasche oder Essig hinzu erhält man eine Intensivierung der Farbe. Die gekochten Eier müssen ca. eine Stunde in dem Farbbad bleiben.

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Hibiskusblüten ergeben ein schönes dunkles Blau, ein helleres Blau ergibt frisches Rotkraut – in Bayern nennt man es ja auch Blaukraut. Rote Oster-Eier bekommt man aus Zwiebelsud mit Essig oder Rote Beete. Eine grüne Farbe gibt der Sud von Spinat, Brennnesseln oder Efeublättern. Gelb /Orange kann mit Kurkuma erzielt werden.

 

Der Überlieferung zufolge ist der Karsamstag der Tag für das Färben der Ostereier und wird deshalb auch Färbesamstag genannt.

Badisches.de wünscht Frohe Osterfeiertage.

(red)