Ernst Ludwig Kirchner Liegender blauer Akt mit Strohhut 1909 Privatsammlung

DIE BRÜCKE 1905-1914

17. NOVEMBER 2018 – 24. MÄRZ 2019

Das Museum Frieder Burda präsentiert eine der umfangreichsten Ausstellungen zur Malerei der „Brücke“ in den letzten 10 Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke-Museum in Berlin sind zu sehen – ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben.

Blick in die Ausstellung DIE BRÜCKE, Museum Frieder Burda

Heute gilt der „Brücke“-Expressionismus neben der Kunst des Blauen Reiter als der wesentliche Beitrag Deutschlands zur Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Er ist dem Fauvismus und Kubismus Frankreichs oder dem Futurismus Italiens ebenbürtig. Zur Gruppe der „Brücke“ gehörten unter anderem deren Gründer Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, sowie die 1906 hinzugekommenen Mitglieder Max Pechstein und Emil Nolde. Alle Künstler sind mit Hauptwerken in der Ausstellung in Baden-Baden vertreten.

Kuratorin Professor Dr. Magdalena M. Moeller, ausgewiesene „Brücke“-Expertin und für viele Jahre Direktorin des Brücke-Museums Berlin, laut Pressemitteilung zu dem Ausstellungsvorhaben: „Es war eine große Herausforderung, in Zeiten, wo es immer schwerer wird, Leihgaben expressionistischer Kunst zu erhalten, diese Ausstellung zu kuratieren. Dass ein solch fantastisches Ergebnis gelungen ist, darüber dürfen sich am meisten die Besucher freuen.“

„Durch mein Elternhaus – meine Eltern haben schon früh expressionistische Kunst gesammelt – bin ich zur Kunst gekommen. Die Wurzeln für mein Kunstinteresse liegen also hier und in der Macht der Farbe, für die die „Brücke“-Kunst steht. Umso mehr freue ich mich nun, eine so hochkarätige „Brücke“-Ausstellung hier in unserem Museum in Baden-Baden zu haben.“ wird Frieder Burda in der Mitteilung zitiert.

Ernst Ludwig Kirchner Artistin Marcella 1910 Bruecke-Museum Berlin

Henning Schaper, Direktor des Museum Frieder Burda, ergänzt: „Die Ausstellung in Baden- Baden zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der „Brücke“-Künstler.“

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 – 18 Uhr an allen Feiertagen geöffnet

Museum Frieder Burda · Lichtentaler Allee 8b · 76530 Baden-Baden Telefon +49 (0)7221 39898-0 · www.museum-frieder-burda.de

(red)