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Feldsalat zählt zu den wenigen Gemüsesorten, die im Winter Saison haben.

Seine eigentliche Heimat liegt in Eurasien. In diesem Gebiet, das von den Kanaren über Nordafrika bis zum Kaukasus reicht, wächst der Feldsalat bis heute wild am Wegesrand. Kultiviert wird Feldsalat erst seit dem vorigen Jahrhundert. Heute ist der heimische, echte Ackersalat gelegentlich als Beikraut auch in deutschen Weingebieten oder am Wegesrand auf kargem Boden zu finden. Der im Supermarkt erhältliche Feldsalat ist eine kultivierte Art, die seit den 70er Jahren zunehmend Zuspruch findet. Hauptanbaugebiete sind Baden-Würtemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

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Ein Grund dafür ist der verhältnismäßig einfache Anbau des Feldsalats, der im Winter nur wenig Wärme benötigt und problemlos Minusgrade übersteht. Jedoch bei Temperaturen von mehr als 20 Grad wird die Keimung gehemmt, sodass die Haupterntezeit des Feldsalats von Oktober bis Dezember reicht. Bei einer Frühlingskeimung kann Feldsalat auch im Mai geerntet werden.

Feldsalat hat nach der Petersilie den höchsten natürlichen Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten! Damit nicht genug, bringt Feldsalat es auf 35 mg Vitamin C pro 100 g und einen hohen Gehalt an Carotin. Wie alle grünen Gemüse kann Feldsalat mit einer großen Portion Provitamin A glänzen.  Eine Besonderheit von Feldsalat sind außerdem die darin enthaltenen ätherischen Baldrian-Öle, die ihn zu einer echten Nervennahrung machen. Dazu trägt auch der beachtliche Gehalt an nerven- und muskelstärkendem Magnesium sowie Phosphor und Kalzium bei. Neben den wertvollen Inhaltsstoffen enthält Feldsalat zudem nur 21 Kalorien pro 100 g und ist sehr gesund.

Frischer Feldsalat macht ein bisschen Mühe aber es lohnt sich. Der knackige Biss und der intensiv würzige Geschmack zusammen mit einem fein abgestimmten Dressing aus Himbeeressig, Senf und Walnussöl ist eine Delikatesse. Besonders fein mit Speck und Kracherle.

(red)