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Flammkuchen (alemannisch Flammekueche oder Flammwaie) ist eine Spezialität aus dem Elsass, der benachbarten Pfalz und Baden. Grundlage des Flammkuchens ist ein sehr dünn ausgerollter Boden aus Brotteig.

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Flammkuchen wurden früher vor dem Brot im Holzbackofen gebacken, um die erste starke Hitze auszunutzen. Sie waren außerdem ein Behelf, um die Temperatur des Ofens einzuschätzen. Wurden sie zu schnell dunkel, musste mit dem Einschießen des Brotes gewartet werden, bis der Ofen etwas abgekühlt war. Falls die Flammkuchen eine längere Backzeit benötigten, musste noch einmal geheizt werden. Der Name „Flammkuchen“ kommt daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht vollständig ausgelodert waren, wenn er eingeschoben wurde.

Der traditionelle Belag besteht aus rohen Zwiebeln, Speck und einer Creme aus Sauerrahm, die nur leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt ist. Eine verbreitete Variante des klassischen Belags ist die süße Version mit Äpfeln oder Birnen und Zimt.  Im Osten Württembergs sind Flammkuchen laut Wikipedia auch als Hitzkuchen bekannt und werden mit Kartoffelpüree, Grieben und Zwiebelringen belegt.

Das kann sich der Badener oder Elsässer nicht vorstellen. Gibt es doch schon so viele Varianten für den Belag, der Phantasie werden keine Grenzen gesetzt. Vegetarisch, vegan, und deftig ist auf vielen Speisekarten zu finden.

Die klassische Version scheint uns jedoch immer noch als die Beste aller Varianten.

(red)