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Schwimmen bezeichnet das Schweben eines Körpers in einer Flüssigkeit und die Fortbewegung von Lebewesen im Wasser.

 

Man kann heute nicht mehr genau sagen, wann die Menschen angefangen haben zu schwimmen. In Regionen wo Menschen am Wasser lebten, wird es sicherlich schon immer sehr wichtig bis sogar überlebensnotwendig gewesen sein. Das heißt, man kann theoretisch davon ausgehen, dass die Geschichte des Schwimmens so alt ist, wie die Menschheit selbst.

Die wahrscheinlich ältesten, nachweislichen Hinweise stammen aus einer Felshöhle in der Libyschen Wüste, einem Teil der Sahara. Die Felsmalereien ordnet man in die Zeit vor ungefähr 8000 Jahren ein. Die dort abgebildeten Schwimmer sind einem dem Brustschwimmen vergleichbaren Schwimmstil gemalt.

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In Ägypten war Schwimmen dem adligen Teil der Gesellschaft vorbehalten, er gehörte zum guten Ton. Kinder der Könige und Adelige hatten ihre persönlichen Schwimmlehrer. Bei den Griechen galt man als ungebildet, wenn man nicht lesen oder schwimmen konnte. In dieser Zeit begann auch die Entwicklung der Badekultur. Im antiken Rom nutze man das Schwimmen vor allem für militärische Zwecke. Soldaten mussten mit jeder Rüstung schwimmen können. Auch im hohen Norden gab es hervorragende Schwimmer: die Germanen . Sie hielten bereits Wettkämpfe ab und scheuten sich auch nicht davor, bei eisigen Temperaturen ins Wasser zu gehen.

Die mittelalterliche Philosophie war Schuld, dass sich das Schwimmen vom Heldensport zum Gegenteil verkehrte. Das Entblößen des Körpers wurde mit allen Mitteln bekämpft und verpönt. Wasser galt nun als gefährliches Element und Brutstätte für mancherlei Krankheiten. In der Zeit der Aufklärung also im 17./18. Jahrhundert begann ein langsames Umdenken. Die Aufklärer legten den ersten Grundstein dafür, dass Schwimmen als Sport wieder anerkannt wurde. Schwimmen sollte wieder Hauptbestandteil der Erziehung werden. In West- und Mitteleuropa wurden wieder öffentliche Badeanstalten eröffnet, die es seit dem Untergang der römischen Badekultur so nicht mehr gegeben hatte. Die Menschen trauten sich ins Nass und lernten wieder Schwimmen. Doch erst 200 Jahre später wurde Schwimmen zur Freizeitbeschäftigung für alle.

Die Sommersaison der Freibäder beginnt im Mai:

Das Bertholdbad-Freibad und das Strandbad Sandweier öffnen bereits am Mittwoch, 1. Mai, zu einer hoffentlich sonnenreichen Badesaison. Das Hardbergbad und das Freibad Steinbach öffnen am Samstag, 18. Mai, ihre Pforten. Die Sommersaison im Schwarzwaldbad in Bühl ist vom 15. Mai bis 15. September.

Öffnungszeiten der Bäder erfährt man auch über die Telefone der Bäder. Einlass- und Kassenschluss ist in den Bädern jeweils eine Stunde vor Ende der Badezeit. Weitere Informationen, wie beispielsweise die Eintrittspreise, lassen sich den Internetseiten der Stadtwerke Baden-Baden unter http://www.stadtwerke-baden-baden.de entnehmen. Weitere Bäder in der Region findet man unter https://www.tourismus.landkreis-rastatt.de/pb/,Lde/790889.html oder https://www.buehl.de/pb/buehl,Lde/Startseite/Kultur_+Freizeit+_+Tourismus/Schwarzwaldbad.htmlhttps://www.schwarzwaldbad-buehl.de/aktuelles/

(red)