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Freitag 27. September bis Sonntag 6. Oktober 2019

Die Herbstfestspiele beginnen mit einer persönlichen Premiere: Der Choreograph John Neumeier wird sich zum ersten Mal seinem Baden-Badener Publikum als Opernregisseur vorstellen. Indem Neumeier neben der Inszenierung auch Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht übernommen hat, folgt er den Ideen des Komponisten Gluck, der in seinem Drama einem Ideal nacheiferte: der Befreiung der Oper von Spektakel und Dekor zugunsten einer Konzentration aller Künste auf den Kern des Geschehens.

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CHR. W. GLUCK : ORPHEE ET EURYDICE- Ballettoper von John Neumeier

Freitag, 27. September um 19.00 Uhr, Samstag, 28. September um 18.00 Uhr und Sonntag, 29. September um 17.00 Uhr

Hamburg Ballett John Neumeier – Ballett-Werkstatt
Schulterblick beim Meister-Choreographen

Donnerstag, 3. Oktober um 11.00 Uhr

Zu den Herbstfestspielen kommen John Neumeier und sein Hamburg Ballett ins Festspielhaus Baden-Baden und zeigen Klassiker wie Neuproduktionen. Vor allem lässt es sich Neumeier nie nehmen, Werke und Compagnie selbst vorzustellen – in seiner „Ballett-Werkstatt“, die unter den Ballettfans längst Kult geworden ist.

Simon Höfele – Trompetenkonzert

Donnerstag, 3. Oktober um14.00 Uhr

Gershwins „Rhapsody in Blue“ für Trompete und Orgel? Warum auch nicht! Wie man mit diesen Instrumenten zaubern kann, werden uns während der Herbstfestspiele der Trompeter und ECHO-Rising Star Simon Höfele und der renommierte Organist Sebastian Küchler-Blessing in der Evangelischen Stadtkirche Baden-Baden zeigen.

 

John Neumeier
© Kiran West

John Neumeier Beethoven-Projekt – Hamburg Ballett John Neumeier

Donnerstag, 3. Oktober um 18.00 Uhr

und  Freitag, 4. Oktober um 19.00 Uhr

Auch zu diesen Herbstfestspielen bringt John Neumeier ein Ballett mit. Es ist Beethoven und seiner Musik gewidmet. Die Szenen greifen Momente aus dem Leben des Komponisten auf, ohne sich zu einer echten Handlung zu schließen. Zusätzlich zur Kammer- und Orchestermusik wird auf der Bühne ein Pianist Beethovens Klaviermusik vortragen. Er spielt die Figur des Komponisten – als fester Bestandteil in Neumeiers Gesamtkonzept.

Venice Baroque Orchestra – Andrea Marcon, Dirigent

Samstag, 5. Oktober um 18.00 Uhr

Der Mythos des Orpheus zieht sich durch diese Herbstfestspiele. Es stellt so etwas wie die DNA einer jeden Oper dar, weil es hier um die Macht der Musik selbst geht. Drei barocke Meisterwerke, die sich um diesen Antihelden drehen, wollen wir Ihnen heute vorstellen. Das Programm hat sich Andrea Marcon ausgedacht, italienischer Barock-Spezialist und häufiger Gast im Festspielhaus, der für seine innovativen Konzertgestaltungen berühmt ist.

Rotterdam Philharmonic Orchestra – Lahav Shani, Dirigent und Pianist

Sonntag, 6. Oktober um 17.00 Uhr

Die orgiastische siebte Sinfonie kennt jeder, aber Beethovens Oboenkonzert? 1970 wurden entsprechende Skizzen gefunden, unter denen der langsame Satz weit vorangeschritten war. Das Fragment wird nur hier und da aufgeführt – viel zu selten für diese bezaubernde Musik, deren Lyrismus dazu einlädt, das Werk mit Beethovens viertem Klavierkonzert zu kombinieren. Dieses wird vom israelischen Musiker Lahav Shani als Solist wie als Orchesterleiter bestritten. Der Sieger des internationalen Gustav Mahler Dirigenten-Wettbewerbs 2013 ist auch ein ausgezeichneter Pianist – er spielt und dirigiert an diesem Abend gleichzeitig.

Telefonisch berät und reserviert das Service Center Ticketing unter Tel. 07221 / 30 13 101.

Ausführliche Informationen und Tickets sind über https://www.festspielhaus.de erhältlich.

Festspielhaus Baden-Baden Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden

(red)