Blick vom Windeckfelsen bei Hornberg über Schwarzwaldberge. (Foto: Alexander Wolf)

Dienstag 11. Dezember

 

Der internationale Tag der Berge wurde 2002 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen.

Ziel ist, Menschen für die Probleme und die Besonderheiten von Bergregionen zu sensibilisieren. Der Berg ist ein faszinierendes Ökosystem mit einer vielfältigen Fauna und Flora. Gebirge bedecken rund 27 Prozent unserer Erdoberfläche und bieten dem umsichtigen Touristen neben Erholung und Ruhe auch spannende Touren und spektakuläre Blicke.

Der Berg ist Lebensraum für viele Millionen Lebewesen, angefangen von Kleintieren wie beispielsweise der Maus, dem Schneehasen und dem Murmeltier bis hin zu größeren Tieren wie dem Steinbock, dem Schneeleoparden oder dem Bären. Wollen wir die Berge erhalten, müssen wir sie schützen.

Anlässlich des „Internationalen Tags der Berge“ ruft der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord dazu auf, Naturschutz und biologische Vielfalt der Berglandschaften stärker in den Fokus zu rücken – auch im höchsten deutschen Mittelgebirge. „Der Schwarzwald mit seinen Höhenlagen ist Heimat für eine große Zahl seltener Tier- und Pflanzenarten. Hier gilt es, noch stärker auf Probleme, aber auch auf Chancen hinzuweisen“, so Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunkerin in einer Pressemitteilung. „Beispiel ist das Auerhuhn, dessen Bestand in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist. Deshalb unsere dringende Bitte, beim Wandern auf den Schwarzwaldhöhen immer auf den Wegen zu bleiben.“ Insbesondere die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen sei ein wichtiger Schritt zu einem nachhaltigen Umgang mit der Natur. Projekte wie die Naturpark-Entdeckerwesten, die Naturpark-Schulen und künftig die Naturpark-Detektive leisteten hier Pionierarbeit, so Dunker weiter.

Weitere Informationen unter http://www.un.org/en/events/mountainday/

(red)