©pixabay

Kohl und Wurzelgemüse

Als Wintergemüse bezeichnet man allgemein Gemüsesorten, die in der kalten Jahreszeit geerntet werden oder sich so lagern lassen, dass sie über den gesamten Winter hindurch verzehrt werden können. Die kalte Jahreszeit bietet viele leckere und unglaublich gesunde Sorten.

Zu den typischen Wintergemüsen zählen Kohl und Wurzelgemüsesorten.  Rosenkohl, Grünkohl, Chinakohl, Weißkohl, Wirsing und Rotkohl gelten als Wintergemüse. Rote Bete, Knollensellerie, Möhren, Wurzelpetersilie, Pastinaken und Schwarzwurzeln gehören auch dazu.

©pixabay

Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse und enthält neben Vitamin C auch beachtliche Mengen an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. In der gutbürgerlichen Küche wird Grünkohl meistens als Beilage serviert. Chinakohl wird vor allem im Oktober und November geerntet und taucht dann vermehrt in den Gemüseregalen auf. Da er zu etwa 95 Prozent aus Wasser besteht schlägt er pro 100 g gerade einmal mit knapp 15 kcal zu Buche. Er ist reich an Folsäure, Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und weiteren Mineralstoffen und vielseitig einsetzbar. Er eignet sich zum Beispiel für asiatischen Curries oder als Dip-Gemüse.

Pastinaken sind ab Oktober erhältlich und ein Wintergemüse-Geheimtipp! Das möhrenähnliche, beige-weiße Wurzelgemüse hat einen recht ungewöhnlichen, süßlich-würzigen Geschmack, der sich schwer beschreiben lässt, aber keinesfalls langweilig ist. Pastinaken sind ballaststoffreich und enthalten nennenswerte Mengen Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Zink.

©pixabay

Rote Beete lässt sich roh oder gekocht z.B. in einer Suppe verzehren und liefert reichlich Ballaststoffe, Vitamin C, Folsäure, Kalium, Vitamin K und einige B-Vitamine. Die Blätter dürfen übrigens mitgegessen werden! Super- und Biosupermärkte bieten geschälte und vorgegarte Rüben an.

Die Schwarzwurzel ist in von Oktober bis April in den Gemüseauslagen zu finden. Trotz ihres Zweitnamens „Winterspargel“ erinnert die Schwarzwurzel geschmacklich nur entfernt an Spargel: Ihr Aroma ist intensiver, ziemlich würzig und leicht nussartig; die Konsistenz ist ähnlich der von Möhren oder Pastinaken. Die Schwarzwurzel verfügt nach der Erbse und der Bohne die meisten Nährstoffe von allen Gemüsearten. Besonders reichlich vertreten sind Kalzium und Phosphor. Bemerkenswert ist der Gehalt an Inulin in Schwarzwurzeln. Dieser lösliche Ballaststoff gilt als reinster Balsam für Fettstoffwechsel und Darmflora. Zusammen mit dem sehr niedrigen Fett- und Kaloriengehalt macht der hohe Ballaststoffanteil die Schwarzwurzel zu einem leichten Genuss. Dank eines hohen Gehalts an Kalium wirken Schwarzwurzeln außerdem auf natürliche Art entwässernd.

Rezepte zu Wintergemüsen findet man unter anderem unter https://eatsmarter.de

(red)