Eine Herbst – Kolumne:

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Es ist wieder soweit! Es ist Herbst, die Blätter fallen und die Saison für motorisierte Laubsammler beginnt. Begleitet von infernalischen Lärm wird geblasen und gesaugt.

In manchen Gegenden ist das wirklich eine Lärmbelästigung. Man fragt sich warum der Besen oder der Rechen so aus der Mode geraten sind. Muss denn alles mit einer Maschine gemacht werden? Geht es wirklich schneller?

In manchen Städten hört man dieser Tage überall den enervierenden Ton der Laubbläser. Es soll Menschen gegeben haben, die schon beim Geräusch eines Strohbesens über eine längere Zeit, an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit gestossen sind. Was nur machen diese bemitleidenswerten Zeitgenossen, wenn keiner mehr fegt und alle nur blasen?

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Eine Möglichkeit wäre es, nach München-Grünwald zu ziehen. Dort ist der Laubbläser verboten! In manchen Wohngegenden ist das maschinelle Laubsaugen sogar verpönt, hier wird gefegt, der Rechen kommt zum Einsatz. Es herrscht eine angenehme Stille, nur ein leichtes Rascheln des Besens bietet die Möglichkeit meditativer Einkehr.

Die Einsatzzeiten eines Laubbläsers sind gesetzlich geregelt. So ist der Betrieb dieser Geräte in Wohngebieten, dazu zählen auch Bereiche, die der Erholung dienen, wie Kur- und Klinikbetriebe und das Umfeld von Hotels, nur an Werktagen zwischen 9.00 und 13.00 Uhr sowie 15.00 und 17.00 Uhr erlaubt.

Generell sollte die Devise lauten: Rücksichtnahme

(red)