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IST DAS GERECHT?

 

Das Theater Baden-Baden stellt seine neue Spielzeit unter ein zeitgemäßes Motto: „Ist das gerecht?“ Das ist eine Frage, die in der heutigen, immer weiter divergierenden Gesellschaft wieder neu gestellt wird. Immer wieder neu diskutiert werden soll und muss, heißt es in der Ankündigung.

Programm

Und so führt der Bogen von der radikalen Forderung nach sozialer Gerechtigkeit in  Lutz Hübners Thriller „Furor“ Premiere 07.09.2019) bis zum komödiantischen Ausklang mit Carlo Goldonis furioser Streit-Etüde „Krach in Chiozza“ (Premiere 26.06.2020) über klassische Stücke wie Kleists „Der zerbrochne Krug“ (Premiere 11.10.2019) und Shakespeares „Hamlet“ (Premiere 18.01.2020).

Um political correctness geht es – komödiantisch das eine, ahnungsvoll düster das andere – in Alexandre De La Patelliéres und Matthieu Delaportes „Der Vorname“ (Premiere 13.03.2020)  sowie in Ödön von Horváths „Jugend ohne Gott“ (Premiere 08.05.2020) über den Lehrer, der versucht, in seiner Klasse eine nicht diskriminierende Sprache durchzusetzen.

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Die Uraufführung von Bernd Schroeders „Der Fall Hau“ (Premiere 08.11.2019) beschäftigt sich mit einem der spektakulärsten Fälle der deutschen Justizgeschichte. Der Mordfall ereignete sich 1906 in Baden-Baden und wirft bis heute Fragen auf. Diese Tat zog schon damals eine beispiellose Aufmerksamkeit von Presse und schaulustigen Zuschauern auf sich. Rudi Gaul nimmt dieses Massenphänomen als Ausgangspunkt für seine Adaption für die Bühne.

Musical und Opernproduktion

Ein musikalischer Spaß ist das Musical „Hochzeit mit Hindernissen“ (Premiere 07.02.2019) von Bob Martin und Don McKellar (Text) und Lisa Lambert und Greg Morrison  (Musik). Es geht um ein Broadway-Starlett und die nicht ganz legalen Methoden, wie ihr Chef versucht, sie von einer Hochzeit abzuhalten. Eine weitere Rarität ist die Opernproduktion von Karl Amadeus Hartmann. Er schrieb seinen „Simplicius Simplicissimus“ (Premiere 05.04.2020) am Vorabend des zweiten Weltkrieges. Die Aufführung des selten gespielten Stückes entsteht in Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden und den Berliner Philharmonikern.  

Programm Junges Theater Baden-Baden

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Im Jungen Theater Baden-Baden stehen Stücke für junge Zuschauer aller Altersklassen von 2 bis 18 Jahren auf dem Programm. Das Weihnachtsmärchen ist ein Wiedersehen mit „Peterchens Mondfahrt“. Die erste Premiere im TIK wird „Blauer als sonst“ von Eva Rottmann sein. Die Geschichte um eine erste Liebe ist für Jugendliche ab zwölf Jahren gedacht. Die zweite Neuproduktion im TIK richtet sich an Kinder ab acht Jahren: Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ hat in Zeiten der „fridays for future“ eine neue Aktualität.

Ausführliche Informationen zum Programm und Eintrittskarten gibt es online unter https://theater.baden-baden.de oder beim Ticketservice Baden-Baden GmbH  Bäderstraße 2 im  „Dostojewski-Haus.

Theater Baden-Baden Goetheplatz 1, 76530 Baden-Baden

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(red)